MY SECRET GARDEN

My Secret Garden –Innere Bilder, Visualisierungen, Intuition, Channeln…

Jeder Mensch kennt, soweit ich weiß, diverse Bilder in Träumen und Tagträumen. Versteht sich von selbst, dass das nicht Bilder wie im Fernsehen sind, sondern sehr vage, schemenhafte Bilder. Sehr oft ist auch ein inneres Wissen oder ein Gefühl vorhanden, das sogar noch stärker ist als die inneren Bilder. Diese Traum-Bilder sind Botschaften unseres Unterbewusstseins, sie zu deuten ist nicht immer möglich, oft schwierig.

Was „visualisieren“ heißt, weiß heute jeder Spitzensportler. Hierbei macht man sich aktiv innere Bilder zu Nutze. Vor Skirennen sieht man oft die Rennläufer in totaler Konzentration auf innere Bilder den Rennverlauf im Geiste durchgehen. Derjenige, der dabei alle äußeren Einflüsse abschalten und zu meditativer Ruhe finden kann, hat wohl auch die besten Chancen sich so zu programmieren, dass er als Sieger ankommen kann.

Unsere Augen sind das Tor zur Wahrnehmung und die Verknüpfung zur Außenwelt. Sie sind die Fenster unserer Seele, durch die wir hindurchschauen- um letztendlich uns selbst zu sehen.Unsere Augen „sehen“ jedoch nicht (allein). Das Gehirn sieht. Die physischen Augen sind Organe, die visuelle Informationen für das Gehirn zusammentragen. Die Augen nehmen Reize auf und geben sie weiter. Das Gehirn entscheidet, welcher Bruchteil der Reize wirklich wahrgenommen und weiterverarbeitet wird. Dabei spielen Vorerfahrungen, Konditionierungen eine Rolle.

Nun verlassen wir unsere physischen Augen und begeben uns in das Feld des erweiterten Bewusstseins. Das sogenannte Dritte Auge ist das Tor, das den Raum zum Bewusstsein und der inneren Welt öffnet. Es agiert als Schalter des höheren Bewusstseins- zustandes und aktiviert spirituelle Erfahrungen.

Eine zentrale Rolle bei diesem „inneren Sehen“ scheint dabei die Zirbeldrüse, (= Epiphyse, engl.: Pineal Gland) in der Mitte des Kopfes zu spielen. Der amerikanische Hirnforscher, Psychotherapeut und begnadete Channel Tom Kenyon (www.tomkenyon.com) bezeichnet die Zirbeldrüse als eine Art „Antenne“ mit der man höhere Frequenzen des Bewusstseins empfangen kann. Dies kommt Auffassungen früherer Kulturen sehr nahe. Denn schon die Griechen der Antike betrachteten die Zirbeldrüse als ein Organ, mit dem man in die nichtmaterielle Welt blicken kann und den Sitz der Seele.

Noch heute sagt man, dass Urvölker wie z.B. die Aborigines in Australien über diese dritte Auge verfügen und dass sie dadurch z.B. über die Fähigkeit der Telepathie verfügen.

Das innere Auge produziert die intuitive Wahrnehmung. Die intuitive Wahrnehmung ist laut Hugh Milne eine Kunst, die alle 4-jährigen instinktiv beherrschen, die aber nach dem Alter von 6 Jahren meistens verloren geht. Meine Kinder, vor allem mein jüngster Sohn verfügte lange Zeit über diese besondere Intuition, bis hin zur telepathischen Wahrnehmung, was mich oft verblüffte, weil er einfach meine Gedanken aussprach.

An meinen Kindern kann ich also gut nachvollziehen, was entwicklungsgeschichtlich mit unsren inneren Wahrnehmungen passiert ist: Unsere linke Gehirnhälfte, unser Verstand, der alles interpretiert und bewertet, „sabotiert“ also sozusagen die Wahrnehmungsleistungen des Dritten Auges. Der Verstand versucht diese inneren Bilder zu verwerfen, da er sie nicht ergründen kann und sie ihm Angst machen. Bei Kindern geschieht das übrigens sehr rasch dadurch, dass sie sich den Erwachsenen mitteilen und ihre Wahrnehmungen ins Lächerliche gezogen werden. Jedes „Das bildest Du Dir bloß ein!“ war ein Killersatz meiner eigenen Kindheit und wie viel davon ich (unbewusst) (leider!!!!!!!!!!) auch an meine Kinder weitergab, kann ich nicht sagen. Eine gute Freundin erzählte mir, ihre Mutter habe ihr gesagt sie solle ihre „Hirngespinste“ für sich behalten, denn „solche wie sie“ kämen dann sonst auf die Psychiatrie.. Und auch was man mit Hexen gemacht hat, weiß schließlich jedes Kind aus den einschlägigen Märchen..

All diese Zwangs-Sozialisierungen wollten erst abgelegt, alle diese Ängste wollten erst bezwungen werden, bevor ich durch lange Jahre des meditativen Arbeitens (Shiatsu), Hinspürens und meine Sinne-Öffnens für den/die Klienten/in wieder zaghaft in innere Bilder eintauchte, sie hinterfragte, prüfte, anzweifelte, bis ich schließlich auf die für mich geeigneten Lehrer (z.B. die wunderbare Rhiannon Augenthaler , - welch schönes Wortspiel ..  )stieß, die mich ermutigten, zu meinen Wahrnehmungen zu stehen und meinen Weg zu gehen.  

Rhiannons website siehe (www.channeling-healing.com)

Wenn ich mich in Meditation begebe, fühle ich eine Art „Prickeln“ und einen leichten Druck in meiner Zirbeldrüse. Meine beiden Gehirnhäften sind verbunden, wie ich heute weiß. Die bekannte amerikanische Hirnforscherin und Neuroanatomin Jill Bolte Taylor hat durch ihre kompetenten Vorträge einen wesentlichen Teil dazu beigetragen dass heute die rechte Gehirnhälfte nicht mehr als ein entwicklungsgeschichtlich zu Recht (?) verkümmerter Teil des Gehirns angesehen wird, sondern als ebenbürtige Ergänzung und Vervollständigung unserer linken Gehirnhälfte. Video hier: http://www.ted.com/talks/jill_bolte_taylor_s_powerful_stroke_of_insight.html

Und ganz ehrlich: warum in aller Welt sollte uns Gott zwei Gehirnhälften gegeben haben, damit wir nur eine nutzen? Welcher Maler hätte je ein Bild nur mit seinem Verstand gemalt?

Ich behaupte heute, jeder Mensch verfügt über die natürliche Veranlagung, sich mit seinem höheren Bewusstsein zu verbinden und dadurch empfänglich zu werden für die eigene Innere Stimme, Eingebungen, Gefühle, Impulse, Kreativität, Inneres Wissen und auch bei entsprechender Übung empfänglich zu werden für die Kommunikation mit Höheren Wesen. Es ist eine Art der Rückverbindung (re-ligio), die kein Monopol irgendeiner Kirche oder Glaubensrichtung ist, wenngleich das eine das andere nicht ausschließt. Es lässt sich ebenso erlernen, wie man ein Instrument lernt, manch einer mag dafür begabter sein als ein anderer. Bei mir geschieht es immer öfter ganz von allein, sehr zu meiner Freude.

Derjenige der sich immer wieder in seinen eigenen geheimen Garten zurückziehen kann, um still zu werden und seiner inneren Stimme zu lauschen, erfährt oft sehr kreative Problemlösungen. Eine Art "ÜBERblick" für Zusammenhänge inklusive. Na, ist das nicht einen Versuch wert? Den einfachsten Zugang zu diesen Schätzen unsres Gehirns erfährt man, indem man abends mit einer Fragestellung schlafen geht. Sehr oft wacht man morgens mit einer "Eingebung" auf. Wie heißt es so schön? "Den Seinen gibt´s der Herr im Schlafe..." :-))))